Das teilte Regierungssprecher Mohammad Bagher Nobakht am Mittwoch mit.
Schon seit Monaten werden die Einwohner Teherans zum Wassersparen aufgerufen, und bei anhaltender Verschwendung wird ihnen Sperrung der Wasserzufuhr angedroht. Die ersten 3.057 Verschwender hat diese Strafmaßnahme nach einer Meldung der Iran Students Nachrichtenagentur jetzt getroffen: Ihnen wurde die Wasserzufuhr auf sieben Stunden täglich gekürzt.
Nach Informationen von Energieminister Hamid Chitchian ist der Wasserverbrauch in Teheran doppelt so hoch wie in anderen Landesteilen. Obwohl die Einwohner der Hauptstadt nur zwölf Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen, konsumieren sie 25 Prozent des gesamten ins nationale Netzwerk eingespeisten Wassers. Insgesamt werden im Iran jährlich 1,3 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser verbraucht.
Präsident Rohani hat im Oktober 2013 einen Plan zum Wasserschutz angekündigt. Es sei dringend erforderlich, etwas gegen den übermäßigen Verbrauch von Leitungswasser zu unternehmen. Ebenso müsse der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft effizienter und das illegale Bohren von Brunnen bis ins Grundwasser verhindert werden.